Mehr als 70 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten im Dienstleistungssektor, z. B. an Krankenhäusern, in Kindergärten und Schulen und bei der Bereitschaftspolizei. Der DGB-Vorsitzende Stefan Körzell startete am 29.10. seine Dienstleistungstour.
Zum Eckpunkte-Papier „Für eine zukunftsfähige Dienstleistungspolitik in Hessen"
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Stefan Körzell, Bezirksvorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, stellte in Frankfurt die Ergebnisse des DGB Index-Gute Arbeit 2008 für Hessen vor. Danach ist lediglich jeder siebte Beschäftigte in Hessen mit seinen Arbeitsbedingungen zufrieden.
Der DGB Hessen und seine Mitgliedsgewerkschaften haben ein gemeinsames Papier erarbeitet, das Eckpunkte für eine zukunftsfähige Industriepolitik in Hessen benennt. Der hessische DGB-Vorsitzende Stefan Körzell sagte: "Damit stoßen die hessischen Gewerkschaften eine Debatte an, wie Industriepolitik ausgestaltet sein muss, um dazu beitragen zu können, vorhandene Arbeitsplätze zu sichern, neue zu schaffen und die hessische Industrie zu stärken."
Über 60 hessische Betriebs- und Personalräte diskutierten am Donnerstag, den 23. Oktober 2008 auf Einladung der SPD-Landesgruppe Hessen im Deutschen Bundestag im Frankfurter Gewerkschaftshaus mit Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und dem Vorsitzenden des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, über "Gute Arbeit". Scholz erinnerte daran, dass der gesellschaftliche Wohlstand auf Arbeit aufgebaut ist und die Grundlage dafür "Gute Arbeit" sei.
Gute Arbeit und mehr Beschäftigung, unter diesem Motto reiste der hessische DGB-Vorsitzende Stefan Körzell im Juli und August 2008 durch Hessen, ging in Betriebe und Ausbildungsstätten, redete mit Beschäftigten und Auszubildenden, Betriebsräten und Personalräten, etwa im Klinikum Marburg. Gleichzeitig hat Körzell die Gelegenheit benutzt, eine Debatte anzustoßen, wie aus gewerkschaftlicher Sicht Industriepolitik ausgestaltet sein muss, damit vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.